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Volker Gertig 1998

Das HandballNetz – eine Geschichte mit Erfolg!

Die Jahre 1997-2001

An einem frostigen Sonntagmorgen im Februar 1997 war es soweit: „Computer-Skeptiker“ Volker Gertig schaffte es endlich nach unzähligen, vergeblichen Versuchen (mit seinem inzwischen doch geschätzten „Mac“) ins Internet zu kommen – es war ja damals alles noch nicht so einfach und komfortabel. Es sollte weitere sechs Monate dauern bis die ersten Gehversuche vom TSV Kochertürn „online“ zur Verfügung standen. Kurze Zeit später im Oktober 1997 schaffte es Thomas Schadenberger vom TSV Nordheim ebenfalls zum ersten Mal seine Vereinsseiten ins Internet zu stellen – beide Personen wussten zu diesem Zeitpunkt noch nichts voneinander.

Natürlich war man schon neugierig, welche Handballvereine den gleichen Schritt unternommen hatten und ging auf die www-Suche, doch das Ergebnis war ernüchternd – es fand sich zunächst nichts! Nach einem heißen Tipp jedoch fand man sie endlich, die Seite des VfR Heilbronn, gemacht von einem Handballer Namens Achim Gehrig. Doch dann die Überraschung: die professionell erstellte Seite war schon verwaist, seit Monaten nicht mehr aktualisiert. Achim Gehrig war seiner Zeit dermaßen weit voraus gewesen, so dass die aufwendig gestaltete Seite im www-Entwicklungsland keine Resonanz finden konnte und eine ständige Aktualisierung vergebene Liebesmühe war.

Die ersten Kontakte zwischen Volker Gertig und Achim Gehrig kamen zustande, doch aus beruflichen Gründen konnte Achim Gehrig zunächst für eine direkte Mitarbeit nicht zusagen, stand aber mit Tipps per E-Mail immer wieder zur Seite.

Erst als die Kochertürner Homepage einen kämpferischen Text zierte (hier nur ein kleiner Auszug) – “...  das Internet bietet, nicht in erster Linie zur Selbstdarstellung, sondern über den Verein hinaus als Informationsquelle und Ergänzung zur regionalen Presse. Denn bei uns, im Bezirk Neckar/Kocher, wird über Mannschaften auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene, im Vergleich zu anderen Bezirken, nur spärlichst berichtet, ja der gesamte Handball-Jugendbereich so gut wie totgeschwiegen. Aber diese Schwierigkeiten machen dem Handballsport mehr oder weniger fast alle Medien – und das im Mutterland des Handballs!....“ – dauerte es nicht lange bis sich Thomas Schadenberger bei Volker Gertig meldete und spontan seine Mitarbeit anbot.

Ziel für die Beiden war es von Anfang an nicht nur eine Internetseite für den Bezirk zu etablieren, um den Informationsnotstand in den Griff zu bekommen und die Öffentlichkeitsarbeit zu forcieren, sondern auch mit diesem jungen Medium über einen Tabellenservice und einer evtl. Berichterstattung junge Vereinsmitglieder – in welcher Form auch immer – für die Vereinsarbeit zu gewinnen.

HandballNetzler 1998

Nun galt es die technischen Hürden zu bewältigen und die waren (Mitte 1997) enorm. Es gab keinerlei geeignete Programme, für eine komfortable Tabellenpflege im Internet.
Inzwischen wurde Kontakt mit dem TSV Weinsberg aufgenommen und per E-Mail bot Uli Gotzig vom FSV Bad Friedrichshall seine Mitarbeit an. Er hatte die nötigen Kenntnisse und schrieb auf Excel die ersten maßgeschneiderte Tabellenprogramme. So konnte zunächst ein einfacher Tabellenservice angeboten werden – und das Wichtigste: ein Name war gefunden: „Das HandballNetz“.

Die Tabellenpflege wurde im ersten Jahr (Hallenrunde 1998/99) von Volker Gertig, Thomas Schadenberger und Thomas Schöll (TSV Nordheim) übernommen. Letzterer musste aber wegen des Abiturs im Frühjahr passen. Zwischenzeitlich fand Marco Drexel vom TSV Sontheim den Weg zum HandballNetz und im Sommer 1999 meldeten sich noch die Brüder Andreas und Thomas Bossert vom TGV Beilstein und Michael Weinert vom TSB Horkheim.
Inzwischen war es auch Achim Gehrig möglich, aktiv mitzuwirken und das HandballNetz erlebte seinen entscheidenden Aufschwung:
Achim Gehrig, beruflich Grafiker (auch fürs Internet) gab dem Ganzen ein neues professionelles Gesicht und Marco Drexel hatte im Internet, ein spezielles, fürs Internet geschriebenes Fußball-Tabellenprogramm, den „LigaManager“gefunden. Er nahm Kontakt zum Programmierer auf, der bereitwillig sein Programm weitgehend nach unseren Wünschen umschreiben konnte. Im Gegensatz zum Erfassen der Spielpläne, war die Tabellenpflege nun kein Hexenwerk mehr, sondern sehr komfortabel und schnell zu bewältigen. Die Infopalette der ganzen Seite wurde zusehends immer vielseitiger und mit einem Gästebuch versehen.

HandballNetzler 1999

Doch die Ereignisse zogen mit der auslaufenden Saison 1998/99 noch weitere Kreise:
Rolf Schuster, stellte sein Amt als Bezirkspressewart zur Verfügung. Aus dem noch jungen Kreis der „Sachbearbeiter“ wie sich die „HandballNetzler“ inzwischen scherzhaft betitelten, meldete sich relativ schnell Marco Drexel als Nachfolger. Da Rolf Schuster die ganze Pressearbeit bis zum Schluss mit seiner klassischen Schreibmaschine geleistet hatte und die Heilbronner-Stimme nun auch auf die elektronische Datenverarbeitung umstellte, lag es an Marco Drexel dieses Amt völlig neu zu organisieren.

Außerdem wurde zu dieser Zeit im Bereich des HVW ein neues Amt geschaffen:
der Bezirks-EDV-Beauftragte. Klar, dass der Kandidat ebenfalls aus den Reihen unserer „Sachbearbeiter“ rekrutiert werden konnte. Thomas Schadenberger begleitete nun diese neue Funktion.

Apropos HVW. Die Verantwortlichen – allen voran HVW-Präsident Michael Giehrl – sahen, wenn auch relativ spät, die enormen Möglichkeiten des Internet. Sie hatten zudem die allergrößten Schwierigkeiten entsprechende Mitarbeiter zu finden, denn der Aufwand war doch sehr groß und wer hat neben seiner intensiven Vereinstätigkeit noch ausreichend Zeit hier zusätzliche Pionierarbeit für den Landesverband in diesem Umfang zu leisten? So dauerte es fast bis ins Jahr 2000 bis sich die HVW-Seite einigermaßen komfortabel präsentieren konnte (www.hvw-online.org).

Inzwischen wären wir in der Saison 1999/00 angelangt und die Zahl der Vereine, die sich mit einer Internet-Seite präsentieren, wuchs ständig. Viel wichtiger aber war und ist die Möglichkeit, fast alle Vereine bzw. Bezirksmitarbeiter per E-Mail zu erreichen. Das merkt man auch an der ungeheuren Resonanz welche die „Sachbearbeiter“ immer häufiger erfuhren.
Die rasant steigenden Zugriffszahlen von zwischenzeitlich durchschnittlich 8.000 Zugriffe pro Woche, oder anders ausgedrückt 331.303 Zugriffe seit 08.05.2000 (Stand: 02.07.2001) belegen dies eindrucksvoll – das Handballnetz ist aus der Bezirksarbeit nicht mehr wegzudenken.

Im Kreis der Sachbearbeiter gab es immer wieder Veränderungen, die Gebrüder Bossert schieden durch berufliche Veränderungen aus. Inhaltlich hatte man für die kommende Saison 2000/01 neben der ständigen Erweiterung der Service-Palette, wie z.B. das Herunterladen von Formularen, die Vereinsübersicht auf der Bezirkslandkarte, Trainingsanleitungen usw., zwei Hauptziele gefasst: Die Einbeziehung der Vereine durch Beiträge, auch kritische, im Rahmen eines Forums und zum zweiten die Schulung der Staffelleiter mit dem LigaManager-Programm. Bei dieser Schulung im Juni 2000, die eine gute Resonanz erfuhr, tat sich eine „freie Mitarbeiterin“ besonders hervor und zwar als aufmerksame Helferin in Sachen Computing. Klar, dass sich Antje Krause aus Neckarsulm schnell als erste „SachbearbeiterIn“ im HandballNetz verfing. Im November 2000 folgte dann eine weitere Neuerung: die Rubrik Spielberichte: endlich konnten die Redakteure, Schriftführer oder Pressesprecher der Vereine und Mannschaften nach Herzenslust ihre eigenen Spielberichte veröffentlichen.

 

Im Juli 2001 bestand das HandballNetz-Team aus folgenden “Sachbearbeitern”:
Antje Krause (TSV Nordheim)
Volker Gertig
(TSV Kochertürn)
Thomas Schadenberger (TSV Nordheim)
Achim Gehrig (FC Heilbronn 96/07)
Michael Weinert (TSB Horkheim)

HandballNetz-Team 2001